Rechtsgrundlagen und praktische Auswirkungen des "erweiteren Güterichtermodells" für Mediatorinnen und Mediatoren


Früher sprach man von gerichtlicher, gerichtsinterner oder gerichtsnaher Mediation, seit dem 01.08.2013 heißt es stattdessen: "Mediation beim Güterichter". So jedenfalls werben Deutschlands Gerichte seit Inkrafttreten des Mediationsgesetzes mit intensiver, auch finanzieller, Unterstützung des Bundes und der Länder für eine Form der einvernehmlichen Konfliktbeilegung vor Gericht jenseits der bekannten prozessualen Wege.
Was aber verbirgt sich überhaupt hinter dem - den meisten Mediatorinnen und Mediatoren nach wie vor unbekannten - "erweiterten Güterichtermodell" - und welche Auswirkungen hat es auf die Tätigkeit freiberuflicher Mediatorinnen und Mediatoren, unabhängig von deren Grundberuf und Mediationserfahrung?
Kann man angesichts der realen "Güterichter"-Praxis an den Gerichten überhaupt von Mediation sprechen? Gibt es Kooperationen zwischen den Gerichten und unabhängigen externen Mediatorinnen und Mediatoren, und wenn ja, worin bestehen diese? Welche Möglichkeiten haben Mediatorinnen und Mediatoren, sich gegen die staatliche Konkurrenz zu behaupten? Wie verhalte ich mich als Mediatorin oder Mediator, wenn ich von Mediandenseite auf das Thema angesprochen werde? Wo bleibt eigentlich die Förderung der außergerichtlichen Mediation, z. B. in Gestalt einer Mediationskostenhilfe? Wie wird die Zukunft der Mediation in Deutschland aussehen? – Alle diese und weitere Fragen beantwortet das Tagesseminar mit Friederike Jung und Klaus-Peter Kill, den Mediatoren in Deutschland, die sich wohl am intensivsten mit dem Verhältnis von staatlichen und freiberuflichen Mediationsangeboten hierzulande befasst haben.

Abschluss:
IMCP Zertifikat "Rechtsgrundlagen und praktische Auswirkungen des "erweiteren
Güterichtermodells" für Mediatorinnen und Mediatoren"

Zielgruppe:
Mediatorinnen und Mediatoren, Berater, Führungskräfte

Fortbildungsleitung:
Friederike Jung
M. A. der Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte; Master of Mediation (MM, Fern-Universität Hagen) und Sozialarbeiterin (grad., Universität/GHS Siegen); Partnerin bei JUNG & KILL; tätig als Konfliktberaterin und Wirtschaftsmediatorin

Fortbildungsleitung:
Klaus-Peter Kill
Studium Publizistik, Germanistik, Philosophie und Sprachwissenschaften; Partner bei JUNG & KILL, Wirtschaftsmediator, Betrieblicher Konfliktberater und Beisitzer in Einigungsstellenverfahren. Klaus-Peter Kill ist tätig als Berater und Coach im Rahmen von arbeitgeberfinanzierten EAPProgrammen, als BR-Supervisor, berät Mobbing-Betroffene und Burnout-Geschädigte und coacht Führungskräfte bei Loyalitätskonflikten.

Instituts- und Ausbildungsleitung: Hannelore Neubert-Klaus
Mediatorin, Wirtschaftsmediatorin und Lehrtrainerin (BMWA®), cert. Lehr/trainerin (DVNLP), cert. Coach (ECA), Ausbildungsleitung mediationsorientiertes Coaching (medor.c ©) & Sportmediation, Psychologin, Psychotherapie

Fortbildung


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Rechtsgrundlagen,
praktische Auswirkungen
des "erweiteren Güterichtermodells"




Termin: 
nach Vereinbarung (6 Stunden)

Zeiten:
Sa.    09.00 – 16.00 Uhr

Abschluss: IMCP Zertifikat Rechtsgrundlagen und praktische Auswirkungen des "erweiteren Güterichtermodells"

Kontakt
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Kontaktdaten:
INSTITUT FÜR MEDIATION
Zertifiziertes Ausbildungsinstitut
Inhaberin: Hannelore Neubert-Klaus
Plankmühle 1 86511 Schmiechen
Tel. +49 (0) 8206 / 9030846
Fax +49 (0) 8206 / 541
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www.institut-mediation.de

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